spacer.png, 0 kB

 

 Städte


 Baja liegt direkt an der Donau im Süden des Landes. Erwähnenswert sind die  
 hübsche Innenstadt, das Kulturzentrum der Ungarndeutschen, das romantische
 Donauufer und die berühmte, mit Paprika zubereitete Fischsuppe.

 

Debreceni Nagytemplom

 Debrecen

 Die zweitgrößte Stadt von Ungarn, im östlichen
 Landesteil. Früher gehörte noch zur Stadt die
 Hortobagyer Puszta. Zur Zeit entwickelt sich die
 Stadt sehr schnell; sie ist eine Universitätsstadt
 und hat kulturell viel zu bieten - Große
 Reformierte Kirche, Kossuth Platz, Hotel
 Aranybika, Déri Museum


 

 

 Egri Székesegyház
 Eger (Erlau) ist eine der schönsten Barockstädte
 in Ungarn mit wertvollen Kunstdenkmälern und
 mit einer bewegten Geschichte. Die Stadt liegt im
 Norden des Landes und ist von vollmundigen
 Weinsorten auch berühmt. Im "Tal der Schönen
 Weiber", in den uralten Kellern kann man die rote
 Weinsorte "Erlauer Stierblut" (Egri Bikavér) und
 den Weißwein namens "Erlauer Mädel" (Egri
 Leányka) genießen. In Eger findet man die
 drittgrößte Kirche Ungarns, den klassizischtischen
 Dom. Kirchliche Bauten sowie Paläste im Barock-,
 Zopf- und Rokokostil gibt es in der Stadt in einer
 großen Vielfalt. Die bis heute erhaltengebliebene,
 mittelalterliche Burg ist das Symbol der 
 Vaterlandsliebe geworden: hier leistete der
 Burgkapitän Dobó im Jahre 1552 einen
 heroischen Widerstand gegen die zwanzigfache
 türkische Übermacht.

 

Győr
 Győr (Raab), die berühmte Schul- und
 Industriestadt wird wegen der Mündung der
 drei Flüsse - Donau, Raab, Rábca - als Stadt der
 Gewässer genannt. In der Römerzeit hatte es
 hier auch eine Siedlung gegeben, von den Ungarn
 wurde die Stadt schon vor 1000 Jahren
 gegründet, als König Stephan die Errichtung eines
 Bischofssitzes anordnete. Die Stadt ist noch
 bekannt von einer Schlacht, die Napoleon im
 Jahre 1809 gewann, sowie von stimmungsvollen
 Barockgebäuden und vom großen Rathaus. Die
 Bischofsburg und die große Kathedrale sind im
 Urkern der Stadt zu besichtigen. Die
 verschiedenen Bauperioden der Kathedrale
 hinterließen ihre Spuren in den einzelnen
 Elementen des Bauwerkes. Die restaurierten 
 Barockwerke der Stadt bieten dem Besucher
 ein unvergeßliches Erlebnis.

 

 Kecskemét
 Kecskemét (110 000 Einwohner) liegt im 
 Donau- Theiß Zwischenstromland, inmitten
 der Pusztalandschaft, in Kleinkumanien.
 Der ehemalige Marktflecken ist heute
 die wichtigste Stadt der Region mit sehr
 vielen Denkmälern und Jugendstilbauten.
 Die Lebensmittelindustrie machte in den letzten
 Jahrzehnten eine besondere Entwicklung durch;
 der landesübliche Schnaps (Barack Pálinka) ist
 ein traditionelles Produkt der Aprikosenplantagen
 des Gebietes.

 







 

 


 Keszthely
 Keszthely ist eine kleine Universitätsstadt am
 westlichen Zipfel des Plattensees, in unmittelbarer
 Nähe des berühmten Kurortes, Hévíz. Die
 Innenstadt, die zahlreichen kleinen Museen sowie
 eines der schönsten Barockschlösser von Ungarn,
 das Festetics-Schloß sind sehenswert.

 

 

 

 


 Kőszeg
 Kőszeg (Güns)

 Die heutige Grenzstadt Richtung
 Österreich war während der Türkenzeit
 eine Grenzburg in Ungarn. 1532
 leistete hier Miklós Jurisics, der
 Burgkapitän einen heldenhaften
 Widerstand gegen den Ansturm des
 Heeres vom Sultan Suleiman. Im
 Stadtzentrum erinnert noch sehr viel
 an den Sieg über die Türken (das
 imposante Heldentor) und an die
 mittelalterliche Zeit (die Burg und das
 Rathaus). Im Burghof werden im
 Sommer Theaterveranstaltungen
 vorgeführt.


 

 

Ópusztaszer

 Ópusztaszer

 Historische Gedenkstätte im südöstlichen Teil
 von Ungarn, in der Nähe von Szeged. Nach
 Beschreibungen der ungarischen Chroniken ein
 wichtiger Ort zur Zeit der ungarischen
 Landnahme (9. Jh. nach Chr.). Der historische
 Nationalgarten und das Arpadendenkmal sowie
 das Ethnographische Freilichtmuseum führen in
 die nomadische Zeit zurück.

Ópusztaszer

 

  Pécs

 Pécs (Fünfkirchen)

 Rätselhafte römische Grabkammern, türkische
 Dschamis mit Kuppel und schmales Minarett,
 feine Zsolnay-Keramik, Csontváry-Gemälde
 von großem Stil, dekorative Vasarely-Modelle,
 früh Frühling blühende Mandelbäume,
 Restaurants und Cafés mit angenehmer
 Atmosphäre - das ist Pécs, die am südlichen
 Fuße des Mecsek-Gebirges liegende,
 2000 Jahre alte Stadt mit Mediterranklima- und
 Atmosphäre, seit 1009 ein Bischofssitz.
 Die Stadt liegt ganz im Süden des Landes.
 Durch die Jahrhunderte wurde sie von Geschichte
 und Kultur geprägt. Heute ist sie eine bewegte
 Universitätsstadt mit eigenartiger Atmosphäre.
 Pécs ist auch das kulturelle Zentrum der
 Ungarndeutschen: im Lenau-Haus wird die
 Kultur der Donauschwaben auf hohem
 Niveau gepflegt.

 


 
 SopronSopron (Ödenburg) war schon in der
 Römerzeit bewohnt und heute ist sie
 vielleicht die an Kunstdenkmälern reichste
 Stadt in Ungarn. Im Jahre 1975 wurde sie
 mit dem "Europa Nostra" Preis ausgezeichnet.
 Die Stadt mit subalpinem Klima grenzt an
 Österreich und liegt im Alpenvorland.
 Sopron (in der römischen Zeit: Scarbantia) lag
 auf dem berühmten "Bernsteinweg", auf dem
 Handelsweg der Römerzeit. Von den alten
 Stadtmauern umgeben befindet sich das
 entzückende Stadtinnere, wo fast jedes
 einzelne Gebäude als Kunstdenkmal gilt.
 Der 61 Meter hohe Feuerturm ist das
 Symbol der Stadt und bietet ein
 wunderschönes Rundpanorama.
 Die umliegenden Weinberge geben
 den rubinfarbigen "Blaufränkischen
 von Sopron".


 

 

Szegedi Dóm 
 Szeged liegt bei der Mündung der Theiß und der Maros
 und wird auch als "Stadt des Sonnenscheins" genannt
 (über 2100 Sonnenstunden im Jahr). Nach dem großen
 Hochwasser der Theiß vom Jahre 1879 wurde eine gut
 geplante, neue Stadt mit prachtvollen, eklektisch-
 sezessionistischen Gebäuden errichtet. Auf dem ähnlich
 großen Dom Platz wie St. Mark Platz in Venedig sind eine
 Reihe von nennenswerten Gebäuden: der Bischofspalast,
 die Hochschule für Religion, Instituten von Universitäten,
 katholisches Internat und der Dom im neuromantischen
 Stil, die sog. Votivkirche mit ihrer überwältigenden
 Größe. Der Platz vor der Kirche dient jeden Sommer für
 die Freilichtspiele von Szeged, die sich eines
 internationalen Rufes erfreuen. Weltberühmte Produkte
 sind die unnachahmlich-würzige Pick-Salami
 (Hungaricum) und der Szegediner Gewürzpaprika.

 


   Székesfehérvár
 Székesfehérvár (Stuhlweißenburg) ist eine
 historische Stadt - heute eine wichtige
 Industriestadt. Der erste ungarische
 Herrschersitz gegründet im Jahre 972, war fünf
 Jahrhunderte lang das sakrale Zentrum von
 Ungarn. Bis zur türkischen Belagerung und
 Vernichtung des Stadtinneren wurden in der
 Hauptkirche des Landes 37 Könige gekrönt und
 15 Herrscher begraben. Im 11-16. Jahrhundert
 war das bedeutendste Gebäude der Ungarn die
 Basilika vom Heiligen Stephan: hier stand der
 königliche "Stuhl", das Symbol der
 Rechtsprechung. Da die Kirchen von den Türken
 gesprengt wurden, sind heute nur die
 Grundmauer der einst großen Basilika zu
 sehen. Der mittelalterliche Ruinengarten mit
 einem historischen Denkmalensemble gilt als
 Nationale Gedenkstätte von Ungarn. Nach der
 Türkenzeit erlangte die Stadt wieder eine
 kulturelle Bedeutung. Gebäude im Barock
 und Zopfstil aus den 18, 19. Jahrhunderten
 sind besonders sehenswert

 

Váci Bazilika

 Vác ist eine schöne Kleinstadt an der Donau, nördlich
 von Budapest. Nach hierher wurde 1846 die erste
 Eisenbahnstrecke von Pest aus gebaut. Die
 Baudenkmäler sind hauptsächlich aus der Stilepoche 
 des Barock und Klassizismus, jedoch im Frühmittelalter
 wurde hier schon vom König Stephan I. (István)
 ein Bistum gegründet.


 

Veszprém
 Veszprém liegt nördlich vom Plattensee, am
 Fuße des Bakony Gebirges und wird als die
 Stadt der Königinnen benannt. Nach alter
 Tradition unterlag das Rech für das Krönen der
 jeweiligen ungarischen Königin dem Amt der
 Bischöfe von Veszprém. Die erste Königin der
 Stadt war die Gemahlin von König Stephan, die
 aus Bayern stammende Gizella (Giselle). Im
 Bischofsdom ist ihre Reliquie aufbewahrt, die als
 Geschenk von Passau, von der Partnerstadt
 kam. Auf dem Felsengrat des Burgberges
 wurde das ehemalige Burgviertel im 11. Jh.
 gebaut. Bis heute können noch einige
 Kunstdenkmäler der Kirchenkunst von unikalem
 Wert besichtigt werden: die Kapelle St.
 Georg (10. Jh.), die Unterkirche vom
 Bischofsdom aus der 14. Jh. und die
 frühgotische Gizella Kapelle. Der prächtige
 Bischofspalast ist ein typisches Bauwerk für
 die barocke Architektur.

 
spacer.png, 0 kB
spacer.png, 0 kB